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Mikronährstoffe sind jene Substanzen, die für ein Funktionieren der komplizierten Maschinerie unseres Körpers wesentlich sind. Dazu gehören Vitamine, Spurenelemente, Mineralien...

Ohne diese Substanzen können wesentliche Funktionen unseres Körpers nicht mehr reibungslos ablaufen, wesentliche Organ- und Enzymfunktionen sind dann gestört. Mikronährstoffe sind das wichtige Pendant zu Makronährstoffen, wie Kohlenhydrate, Eiweisse bzw. Aminosäuren und Fette.

Ohne Sie leidet vor allem die Energiebereitstellung. Leider rauben uns auch viele Medikamente Mikronährstoffe, hierzu gehören vor allem die gängigen Medikamente wie Blutdrucksenker, Fettsenker, Antidiabetika, Antibabypille, Chemotherapeutika, Immunsuppresiva wie Cortison, etc.

Deshalb werde ich mögliche Mangelsymptome sowie Erkrankungen und Medikamenteneinnahmen abfragen und Ihre Versorgung mit Mikronährstoffen entsprechend überprüfen wenn von Ihnen gewünscht. Es ist nicht sinnvoll und sehr kostspielig eine breite Spezial-Labordiagnostik zu betreiben, welche dann Großteils von den Kassen nicht bezahlt wird (ausser bei speziellen Indikationen). Oftmals geben auch organspezifische Laborwerte sowie das  Blutbild Hinweise auf Mangelerscheinungen. Dann kann gezielt nachgeforscht werden.

In der Regel geben Ihre Symptome, die von Ihnen eingenommenen Medikamente und einige wenige Laboruntersuchungen schon gute Auskünfte über die fehlenden Mikronährstoffe. Es kann individuell vorübergehend über Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmitel Abhilfe geschaffen werden. Alerdings sollte es - sofern von der Erkrankung her möglich - immer Ziel sein den Mangel zukünftig über eine veränderte Ernährung abzudecken. Nahrungsergänzungsmittel sollten ebenso betrachtet werden wie Medikamente. Einnahme nur, wenn nötig.

Es gibt einige wenige Erkrankungen, bei denen das nicht möglich ist sowie einige Medikamente, die wenn sie dauerhaft eingenommen werden eine Mikronährstoffsubstitution erforden.

Ihre Mikronährstoffversorgung gibt Ihnen also Auskunft über die Qualität Ihrer Ernährung. Meist deuten Mangelversorgungen auf eine Fehlernährung oder spezielle Erkrankungen hin. 

Es ist also wichtig das gesamt Bild anzuschauen.

 

Lassen Sie sich gerne von mir beraten, wenn Sie möchten.

 

Zwei Mikronährstoffe möchte ich Ihnen in unseren Breiten besonders ans Herz legen:

  • Vitamin D: Deutschland ist aufgrund seines Breitengrades Vitamin D Mangelland. In den Wintermonaten, aber auch abhängig von Alter, Medikamenteneinnahme und Grunderkrankund sowie Lebensstil ist es in der Regel nicht möglich, den Bedarf alleine über die Ernährung abzudecken. Vitamin D ist bei weitem nicht nur wichtig für den Knochenstoffwechsel wie weitläufig bekannt. Nahezu alle Körperzellen haben Rezeptoren für Vitamin D. Es wirkt nachhaltig positiv bei Entzündungsprozessen und viele Studien deuten darauf hin, dass Menschen mit einem normalen Vitamin D Spiegel weniger häufig Krebserkrankungen entwickeln, insbesondere Darmkrebs.
  • Selen: Selen ist ein Spurenelement, welches wichtig für die Funktion zahlreicher Soffwechselkatalysatoren (Enzyme) ist. Zu nennen seien die Enzyme, welche an der Produktion der Schilddrüsenhormone beteiligt sind. Die Schilddrüsenhormone beeinflussen den Grundumsatz unseres Organismus. Selen ist ebenso beteiligt an der Funktion von Enzymen, welche die Entgiftung des Körpers leisten und oxidativen Stress abwehren. Unsere Böden sind sehr verarmt an Selen durch die betriebene Landwirtschaft, so dass auch hier trotz guter Ernährung teilweise Mängel zu erwarten sind. Selen ist z.B. in Paranüssen enthalten, welche eine natürliche Quelle darstellen können.

Desweiteren möchte ich auf Homocystein hinweisen: es ist ein Abfallprodukt unseres Stoffwechsels und kann gemessen werden im Blut. Erhöhungen sind mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuäre Ereignisse korreliert und deuten unter anderem auf einen Mangel auf Vitamin B12, B6, Folsäure und Zink hin.

In der Regel werden solche Untersuchungen als individuelle Gesundheitsleistung angesehen. Ausser bei speziellen Verdachtsmomenten (Symptome von Mangelerscheinungen) zahlen die Kassen in der Regel diese Leistungen nicht.